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Bezahlt Werden für Arbeit, die die Klinik Längst Geleistet Hat

Eine abgelehnte Abrechnung ist unbezahlte Arbeit, die bereits stattgefunden hat. Wir haben einen Claims-Desk gebaut, der eine Akte vor dem Versand gegen die Regeln des jeweiligen Versicherers prüft — Annahme wird zur Eigenschaft der Einreichung statt zur Hoffnung.

Kliniken und Dentalgruppen · Versicherungs-Backoffice

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!Der Bedarf

Eine Klinik behandelt eine Patientin und muss anschließend einen Versicherer zur Zahlung bewegen. Die Unterlagen kommen als E-Mail-Anhänge und Portal-Downloads in beliebiger Reihenfolge, jeder Versicherer wendet eigene Deckungsregeln, Codelisten, Fristen und Dokumentanforderungen an, und eine Akte, der ein Element fehlt, kommt Wochen später als Ablehnung zurück. Dann ist die Behandlung längst abgeschlossen, die Person, die den Fall zusammengestellt hat, arbeitet an anderem, und die Praxis läuft Geld hinterher für etwas bereits Erbrachtes. Der Fehler ist selten ein falscher Diagnosecode; es ist eine unvollständige Einreichung, die niemand Zeile für Zeile gegen ein je Versicherer anderes Regelwerk prüfen konnte.

Der Ansatz

Wir haben einen Claims-Desk gebaut, der die Akte vom Eingang bis zur Zahlung führt. Eingehende Dokumente werden bei Empfang geöffnet und klassifiziert, damit nichts ungelesen in einem Postfach auf Entdeckung wartet. Jeder Fall wird dann auf den Dimensionen geprüft, die über Annahme entscheiden — Deckung, Nachweise, Codes, Fristen und Beträge — und zwar gegen die Regeln des konkreten Versicherers statt gegen eine generische Vorlage, denn was einem Kostenträger genügt, kann bei einem anderen unvollständig sein. Der Kern des Entwurfs: Annahme im ersten Anlauf entsteht konstruktionsbedingt. Der Desk zeigt eine Akte nicht als fertig, solange ein erforderliches Element fehlt — die Lücke wird beim Zusammenstellen entdeckt, nicht im Ablehnungsschreiben. Patienten- und Policendaten werden als das behandelt, was sie sind: regulierte Daten, keine gewöhnlichen Anhänge.

Verwendete Technologien

Document classificationPer-insurer rule engineAstroSupabase

Das Ergebnis

Eingehende Dokumente bei Ankunft geöffnet und klassifiziert — nichts bleibt ungelesen liegen
Fälle geprüft auf Deckung, Nachweise, Codes, Fristen und Beträge
Abgleich gegen die Regeln des jeweiligen Versicherers statt gegen eine generische Checkliste
Eine Akte kann nicht als fertig gelten, solange ein erforderliches Element fehlt
Eine Desk-Ansicht über alle laufenden Fälle, vom Eingang bis zur Zahlung
Patienten- und Policendaten als regulierte Daten behandelt, nicht als gewöhnliche Anhänge

Die Wirkung

Die Lücke im Fall zeigt sich beim Zusammenstellen, nicht Wochen später im Ablehnungsschreiben
Annahme im ersten Anlauf hängt nicht mehr davon ab, ob jemand an diesem Tag Zeit für das Regelwerk hatte
Regeln je Versicherer sind einmal kodiert statt im Kopf dessen, der die Akte gerade bearbeitet
Bereits erbrachte Leistung bleibt nicht mehr still unbezahlt, weil ein Dokument fehlte
Das Backoffice wendet seine Aufmerksamkeit den Ausnahmen zu statt dem Sortieren des Posteingangs

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